Über mich
Schreiben begleitet mich schon seit vielen Jahren. Es ist für mich weit mehr als ein kreativer Ausdruck – es ist eine Möglichkeit, Eindrücke, Gefühle und innere Bewegungen festzuhalten und ihnen Worte zu geben. Ich beobachte viel, nehme Zwischentöne wahr und spüre oft Dinge, die anderen vielleicht verborgen bleiben. Genau daraus entstehen meine Texte. Vieles, was mich bewegt und ausmacht, findet sich darin wieder: Erlebnisse, Lebensabschnitte, Gedanken und Gefühle, die mich geprägt und begleitet haben.
Vielleicht habe ich deshalb überhaupt begonnen zu schreiben – weil manche Empfindungen so groß waren, dass sie einen Weg nach draußen gebraucht haben. Für mich ist das Schreiben genau dieser Weg geworden. Es hilft mir, mein Innerstes in Worte zu fassen, es besser zu verstehen und zugleich etwas Wertvolles daraus entstehen zu lassen.
Lange habe ich meine Texte für mich behalten, weil sie persönlich und emotional sind. Doch irgendwann ließ mich ein Gedanke nicht mehr los:
Was wäre, wenn es das Morgen nicht mehr geben würde?
Und ich wusste sofort, dass ich es bereuen würde, wenn meine Texte für immer in der Schublade verschwinden würden.
So entstand 2023 der Entschluss, einen Teil davon zu veröffentlichen. Daraus wurde mein erstes Buch „Glück im Handgepäck“. Der Titel steht sinnbildlich für das, woran ich glaube: dass wir immer ein wenig Glück im Handgepäck mitnehmen sollten – für alle Lebenssituationen.
Mein Werdegang
Ich war schon immer sehr wissbegierig. Ich lernte gerne und habe mich früh dafür interessiert, den Dingen auf den Grund zu gehen. Sie zu erforschen. So wie das Leben selbst. Gewisse Aspekte des Lebens muss man auch erst einmal verstehen, um es wahrhaftig leben zu können.
Es gab in meinem Leben Phasen, in denen ich keinen klaren Fahrplan hatte. Zeiten, in denen ich mich verloren fühlte. Viele meiner Texte berühren genau diese Erfahrungen – Zweifel, Orientierungslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, aber auch Hoffnung und das Wissen, dass Veränderung möglich ist. Dass das Leben ein Lernprozess ist.
Meine ersten Erfahrungen und Schritte in dieser Welt durfte ich in einem kleinen Dorf im oberen Gailtal machen. Es war idyllisch. Doch meine Kindheit war nicht nur von Leichtigkeit geprägt. Der Wegzug mit zehn Jahren war für mich ein sehr einschneidendes Erlebnis.
Erst viele Jahre später begann ich, mich in meiner neuen Heimat Klagenfurt wirklich zuhause zu fühlen. Auch aus dieser Erfahrung heraus sind Texte entstanden – über Heimat, Verlust, Sehnsucht und das Ankommen. Ein Text, der diese Erlebnisse behandelt, ist „Heimat“.
Früh wurde ich mit Themen konfrontiert, die nicht leicht waren. Als Kind ist man vielen Umständen ausgeliefert. Und später muss man erst lernen, dass man Dinge ändern kann.
Mein Weg war nicht geradlinig. Es gab Jahre, in denen ich vieles aufgeschoben und mich selbst aus den Augen verloren hatte. Erst nach und nach begann ich, mein Leben bewusster in die Hand zu nehmen.
Ich habe mir vieles erst später erarbeitet. Mit Anfang 20 machte ich meinen Lehrabschluss nach, später die Matura, und schließlich führte mich mein Weg bis zum Studienabschluss.
Und bei allem, was ich gelernt, erlebt und aufgebaut habe, war das Schreiben stets meine Begleitung.
Meine Pläne und Projekte
Derzeit arbeite ich an meinem zweiten Buch. Zudem gibt es bereits neue Ideen und weitere Buchprojekte, die zu gegebener Zeit Gestalt annehmen werden. Lesungen sind bereits geplant. Darüber hinaus bin ich offen für neue Formate und Wege, meine Texte und Erfahrungen mit Menschen zu teilen.
